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   Chan -  oder ZaZen  Meditation       "Zen" Buddhismus

ZaZen ist die radikalste und wirkungsvollste Übungsform zur Förderung der Selbst-
verantwortlichweit.

Verharre nicht in dualistischen Anschauungen; vermeide sorgsam, ihnen zu folgen.
Wo der Gedanke in Fesseln liegt, ist die Wahrheit verborgen, denn alles ist dunkel und unklar.
Die Last des Urteilens bringt Verdruss und Erschöpfung.       " Sosan Zenji "

Im ZaZen können wir vollkommen gegenwärtig im Augenblick sein, in der Fülle des Hier und Jetzt. Unser Geist ist friedlich, ohne Komplikationen, ohne Berechnung, ohne Angst. Der Egoismus nimmt ab, und wir folgen natürlicher dem Fluss des kosmischen Lebens. So werden unsere Beziehungen zu den anderen aufrichtiger, durchsichtiger und natürlicher. Wir finden zum Wesentlichen, zu einen einfachen und friedlichen Leben. ZaZen ist die erwachsene Form unseres Lebens, echte geistige Freiheit und Glück stellt sich ein.

Durch die Disziplin des Sitzens steigert sich die Konzentrationsfähigkeit und das Gefühl für den eigenen Geist und Körper. ZaZen eignet sich vorzüglich als Ausgleich und Ergänzung zu Kampfsportarten wie  Taijiquan oder Qigong.

 

Betrachtest Du Bewegung in Stille
und Stille in Bewegung,
so verschwinden Bewegung und Stille zugleich.

                                               "Genpo Merzel"

 

Jeder wachsame Schritt,
Jede achtsame Handlung
ist der direkte Weg zum Erwachen.
Wo immer Du bist, da bist Du.

"Buddha" 

         ZaZen - Meditation und Sesshins in

             Rinsai - Zen Tempel

 

 

    Ein Bericht in der Zeitschrift "Stern" 2007    über die Achtsamkeitsmeditation

    Achtsamkeit - wer genauer verstehen will, was sich dahinter verbirgt, muss sich zunächst von einem Grundgedanken der Medizin verabschieden: Es handelt sich nicht um eine Therapie, sondern um eine Geisteshaltung, die ihre Wurzeln im Buddhismus hat - eine Geisteshaltung, die durch Meditation erlernt werden kann. Die Meditationstechnik ähnelt stark der buddhistischen Zazen-Meditation, man kann sie aber auch ohne deren religiösen Hintergrund erlernen und praktizieren.

In dieser vom Glauben losgelösten Form führte der US-amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn die Achtsamkeitsmeditation in den späten 70er Jahren in die Schulmedizin ein. Zunächst war sein Programm als Methode zur Stress- und Angstbewältigung gedacht, mittlerweile diskutieren Wissenschaftler positive Auswirkungen der achtsamen Geisteshaltung auf das Immunsystem, den Verlauf von unterschiedlichen chronischen Erkrankungen, Schmerzzuständen, Schlafstörungen und Depressionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                            

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